Qualitätszirkel Umweltmedizin Rhein-Neckar

Evaluation (Juli 2000)

 

Zur Evaluation des Qualitätszirkels (Teilnehmerzufriedenheit) und Themenplanung wurde im Juli 2000 an alle Teilnehmer ein einfacher Fragebogen ausgegeben bzw. verschickt. Zu den unten angeführten Stichworten wurde um eine Bewertung nach Schulnoten von 1 bis 6 (1 = optimal; 2 = gut; 3 = insgesamt zufriedenstellend; 4 = verbesserungsbedürftig; 5 = stark mangelhaft; 6 = katastrophal) gebeten. Außerdem wurde nach eigenen Beiträgen, Wünschen und Themenvorschlägen gefragt.

Da von 32 Mitgliedern und Interessenten (laut Adressenliste) im laufenden Jahr nur 19 Kolleginnen und Kollegen auch an den Sitzungen des Qualitätszirkels teilgenommen hatten, kann der Rücklauf von 9 Fragebögen (47% der Aktiven) als gut bezeichnet werden. Ausgewertet wurden diese 9 Fragebogen.

Die durchschnittliche Bewertung (Gesamtnote) der einzelnen Teilnehmer reichte von 1,7 bis 3,4, wobei bei einer insgesamt guten Bewertung (2,4) natürlich vor allem die Abweichungen nach unten interessieren. Die Durchschnittsnoten zeigen, dass die Mitwirkung der Teilnehmer (2,8), danach der Ablauf der Sitzungen, die Sicherung der Ergebnisse und die Relevanz für die eigene Arbeit (mit jeweils 2,7) am schlechtesten bewertet wurden, während die kollegiale Atmosphäre (1,7) und die Protokolle (1,9) am besten abschnitten. Ebenfalls eine gute Beurteilung gab es für die Aktivität des Moderators (2,0) und die Auswahl der Themen (2,2). Immer noch gut wurden die Qualität der Materialien (2,5) und die weitergehenden Aktivitäten (2,6) beurteilt.

Übersicht über Items und Benotungen

Der Teilnehmer mit der kritischsten Bewertung (3,4) beurteilte die Relevanz für die eigene Arbeit mit 5 (stark mangelhaft) und forderte "Festlegung auf Ergebnisse". Weitere Wünsche für die Zukunft: "dass wir zur Anerkennung des Faches beitragen können", mehr Therapievorschläge (2x), praxisrelevante Themen, Teilnahme Kliniker-Umweltmedizin, feste Themen für etwa 1/2 h, Interdisziplinarität, Strukturvorgaben für umweltmedizinische Sprechstunde bzw. "Leitlinien für die tägliche umweltmedizinische Praxis erstellen". Gewünscht wurde ferner ein Teilnehmer-Zertifikat.

Weitere Vorschläge bzw. eigene Beiträge: eigene Fälle, Immunsyndrome, Internetrecherchen, Würdigung interessanter Web-Sites, Exkursionen, Treffen mit Politikern, Pressearbeit, Selbsthilfegruppen, Betroffene, Allergie - Zahnmaterialien, Highlights aus Schöndorf: Von Ratten und Menschen.

Stefan Bilger