Protokoll des Qualitätszirkels Umweltmedizin Rhein-Neckar

 

Sitzung vom 11.11.1999 in Mannheim

 

Teilnehmer: A. Thimm, M. Manigault, C. Tomalla, M. Mayer, M.Th. Eisele, Ch. Eicher, B. Musselmann, W. Bitzer, M. Jansen, J. Braun, S. Bilger

1. Verschiedenes

Da ich mich nur auf wenige Notizen stützen konnte, ist das Protokoll zu den ersten beiden Punkten unvollständig. Berichtet wurde u. a. über die Heidelberger Umweltmedizinische Ambulanz (Arbeitsmedizin) und das Angebot des Heidelberger Baubiologen Bierfelder..

  1. Bericht vom andrologischen Kongress "Fertilitätsstörungen"
  2. M. Jansen referierte zusammenfassend die Ergebnisse des Kongresses, der bereits im Dezember 1997 stattgefunden hatte. Als Ursache männlicher Infertilität wurden u. a. Blei im Blut, Östrogene/Xenoöstrogene, Wärme (beengende Bekleidung), Rauchen, Alkohol diskutiert. Die Rolle von Umweltschadstoffen wurde als fraglich angesehen.

  3. Künftige Struktur und Themen des Qualitätszirkels

Mit Hilfe von Karten wurde erfragt, welche Schwerpunkte die Mitglieder bei der Arbeit im kommenden Jahr erwarten. Die Stichworte ergaben sowohl Hinweise zum Ablauf der zukünftigen Treffen wie zu Themen.

Als künftige Arbeitsschwerpunkte wurden genannt: (teilweise Mehrfachnennungen)

Methodik für die Praxis: Erarbeitung eines (praktikablen) Fragebogens, Standards für Vorgehen, Leitlinien für Alltag und Praxis, Qualität und Finanzierung.

Kooperation vor Ort: Kooperation mit anderen Umweltmedizinern, Darstellung nach außen (DGN, Ärzteschaft), Erfahrungsaustausch über Kliniken, Umweltprojekte in der Region.

Referenten: kompetente Referenten über div. Themen (vorgeschlagen wurden J. Braun zu Psychosomatik und Pohlmann-Eden zu MCS).

Fallbesprechung/Fallvorstellung (weitaus am häufigsten genannt).

Themen/Symptomkomplexe (hierzu wurde gepunktet und es ergab sich die nachfolgende Reihenfolge):
Psychosomatik und Umweltmedizin (7)

Allergien (5)

Polyneuritis unklarer Genese (5)

MCS (4)

Lärm (3)

Infertilität (2)

Therapie, z. B. orthomolekulare etc. (1)

Elektromagnetische Felder (0)

Toxische Enzephalopahien (0)

Beim Punkten Fall vs. Thema bekam die themenbezogene Arbeit etwas mehr Punkte.

Ich ziehe daraus den Schluß, daß die Teilnehmer vorab (spätestens mit der Einladung) festgelegt haben wollen, welche thematischen Schwerpunkte bei den Sitzungen bearbeitet werden. Diese sollten vor allem Bezug zur eigenen Praxis haben (am besten durch Vorstellung von selbst erlebten Fällen). Diese Themen und Fälle sollten dann soweit diskutiert und bearbeitet werden, daß am Ende auch konkrete Handlungsanweisungen oder Materialien für den Umgang mit diesen Patienten vorliegen (Fragebogen, diagnostische Programme, Leitlinien, Therapiekataloge).

 

Termine der nächsten Treffen: 3. Februar (statt 20. Januar) und 16. März 2000 in Mannheim

 

Protokoll: Bilger