Protokoll Qualitätszirkel Umweltmedizin Rhein-Neckar

 

 

Sitzung vom 16.11.2000 in Mannheim

 

 

Anwesend: M. Mayer, P. Ziegelmüller, W. Bär, M. Eisele, B. Musselmann, Ch. Eicher, M. Jansen,

K. Fuchs, Ch. Thomalla, S. Bilger, M. Fischer-Pokora

Entschuldigt: M. Manigault, H. Henning, W. Bitzer

 

  1. Fallvorstellung P. Ziegelmüller: Es handelt sich um den Neffen einer HNO-Kollegin, der urspünglich an diesem Abend persönlich erscheinen wollte. Symptome: Müdigkeit ("MCS"), Empfindlichkeit gegenüber Benzin und Lösungsmitteln, zunehmender sozialer Rückzug. Aufgrund einer dramatischen Verschlechterung seiner gesundheitlichen Situation hatte der Betroffene inzwischen einen Umweltmediziner in Wiesbaden aufgesucht und den Termin per E-Mail abgesagt. Diskutiert wurde über Bezugssysteme, organische Abklärung und psychosomatische Hintergründe.

 

  1. Fallvorstellung M. Jansen: jüngere Patientin mit immer wiederkehrenden Bindehautreizungen (Dauer 3/4 Jahr), Prick-Testung unauffällig. Als Emissionsquelle in den Wohnräumen konnte schließlich die (schadhafte) Warmluftheizung identifiziert werden. (Besserung nach Sanierung)

 

  1. "schwierige Patientin" W. Bär: von 13 Jahr Haus gebaut, Holzschutzmittel (PCB) saniert; seit 1 Jahr atypischer Parkinson bzw, atypische MS (Diagnostik in Kurklinik)? Wechselnder Verlauf, EAV-Diagnostik und Ausleitung, Hinweis auf Konversions-Symptomatik.

 

  1. Verschiedene aktuelle Informationen

 

  1. Bericht von der gemeinsamen Veranstaltung mit den Ärztinnen und Ärzten für Umweltmedizin Freiburg am 23.10.00 in Rastatt: kritische Beurteilung des Ablaufs (zu wenig Zeit zur Diskussion), Vorstellung der Geopathie durch Zürn jun. (Grundlagen) und Zürn sen. (Rutengänger-Praxis); die meisten Teilnehmer blieben bei ihrer kritischen Einschätzung der Methode.

 

  1. Eigenes Profil unseres QZ (zukünftig stärker herausstellen):

Interdisziplinarität

            Verschiedene Therapieansätze

            Unterschiedliche Einstellungen, umweltmedizinische Fragestellungen anzugehen

            (ich möchte ergänzen: Pluralismus und offener, kritischer Dialog)

 

Nächste Termine: 18. Januar und 29. März 2001.

 

 

Protokoll: Bilger