Sitzung
vom 26.09.02
Teilnehmer: Dr. Thomalla, Allgemeinärztin, Heidelberg, Dr. Beumer, Gynäkologe, Mannheim, Dr. Danzer, Hautarzt, Karlsruhe, Dr. Eitner, Allgemeinarzt, Brühl, Dr. Ziegelmüller, HNO-Arzt, Mannheim, Dr. Eicher, Allgemeinärztin, Eppelheim, Dr. Musselmann, Allgemeinarzt, Wiesloch, Dr. Bilger, Allgemeinarzt, Dossenheim, Dr. Zaloumis, Gynäkologe, Heidelberg, Dr. Henning, Gynäkologe, Oftersheim, Dr. Bitzer, Allgemeinarzt, Mannheim. Entschuldigt: Dr. Jansen, Herkert, Dr. Cremer, Dr. Mayer
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1
Kollege
Musselmann referierte kurz über die Rinderfeldstudie, an der 38 Bauernhöfe mit
insgesamt 1000 Rindern teilgenommen hatten. Es sollten die Auswirkungen von
elektromagnetischen Strahlungen auf das Verhalten sowie auch Blutbefunde von
Rindern gemessen werden.
Ausführlich
wurde Kritik an den Auswahlkriterien der Höfe, Tierhaltung ( z.B. freilaufend
oder an der Kette), Milchleistung, an den Blutparametern usw., sowie auch an
der Auswahl der unterschiedlichen elektromagnetischen Strahlungen, D-E-Netz,
Fernsehen und Rundfunk, geübt. Als ein wesentliches Ergebnis wurde herausgefunden,
dass die Rinderviruskrankheit, eine Erkrankung vergleichbar einem grippalen
Infekt, deutlich mehr Einfluss auf die festgelegten Parameter hatte, als die
Strahlenbelastung. Als einzige festgelegte Parameter waren das Wiederkäuen und
die Steh-Liegedauer statistisch auffällig unter dem Einfluss von
elektromagnetischen Strahlen. Interessant war die Interpretation der Ergebnisse
von politischer Seite sowie von den Studienleitern selbst. Während die
politische Seite das Ergebnis dahingehend auslegte, dass von den
elektromagnetischen Wellen keine auffälligen Störungen ausgehe, resümierten die
Studienleiter, dass das Ergebnis der Feldstudien nicht zu der Aussage
berechtige, es würden keine Veränderungen bei den Rindern auftreten. Unter
anderen Auswahlkriterien wie in dem Studiendesign vorher festgelegt, wären evt.
doch aussagekräftigere Ergebnisse zu erhalten.
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2
Der
zweite Besprechungspunkt betraf unseren umweltmedizinischen Fragebogen.
Letztlich wurde gesagt, diesen Testbogen noch mal im nächsten Jahr zu
bearbeiten. Bis dahin soll er als „Fragegerüst“ weiterhin benutzt werden.
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3
Kollege
Bilger möchte den Moderatorenposten zum nächsten Jahr zur Disposition stellen.
Denkbar wäre eine Beschränkung auch auf nur drei bis vier Treffen pro Jahr.
Jeder Kollege, der als Moderator fungieren darf, ist aufgerufen, diese Arbeit
zu überübernehmen.
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4
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Vorstellung einer jungen Patientin von Kollege Musselmann vor dem
Plenum
für den 14. November ( nächstes
Treffen ) angenommen.
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Einladung eines Studiendesigners von Fa. Merck im nächsten Jahr
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Gynäkologischer Abend bzgl.
Hormonersatztherapie
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Grundsätzlich Gedanken machen über den
weiteren Fortgang hinsichtlich des
Qualitätszirkels im nächsten Jahr.
Mannheim, den
27.09.02
Protokoll :
Beumer